Vom Antrag zur Wirklichkeit
Shownotes
„Wenn die Menschen nicht zu den Strukturen passen, kann man die Strukturen ändern“ – magische Worte, mit denen der ehemalige Rektor der Ruhr-Universität, Prof. Dr. Elmar Weiler unbewusst den Grundstein für das heute weltweit bekannte Exzellenzcluster RESOLV legte. Seine Sprecherin Prof. Dr. Martina Havenith-Newen wechselte daraufhin nicht die Universität wie angedacht, sondern ersann auf einer inzwischen legendären Zugfahrt einen Forschungsschwerpunkt in der Lösungsmittelchemie. Wie aus dieser Idee ein universitätsübergreifendes Cluster in der inzwischen dritten Förderphase wurde und wie darin gearbeitet wird, erzählen die beiden Forschenden in Folge Zwei von „Think. Try. Transform.“, dem Podcast des Ruhr Innovation Lab. Lasst euch vom Forschergeist anstecken!
In dieser Folge erfahrt ihr… …warum die RUB beim ersten Exzellenzwettbewerb antrat und welche Gedanken den damaligen Rektor umtrieben … was eigentlich ein Exzellenzcluster ist und wie es sich von anderen Förderstrukturen unterscheidet …wie man ein Exzellenzcluster aufbaut und was es dazu braucht …worum es im Cluster RESOLV geht …womit RESOLV in drei Förderphasen überzeugen konnte …was der Erfolg von RESOLV für die Universitäten bedeutet …wie Martina Havenith-Newen der raketenhafte Aufstieg gelang und welchen Rat sie jungen Forscherinnen geben würde.
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Transkript anzeigen
Er ist immer dadurch aufgefallen, dass er Dinge gemacht hat, die anderswo nicht ging in Deutschland.
Sie ist in jungen Jahren an die Ruhr-Universität gekommen und sie hat einen raketenhaften Aufstieg dort hingelegt. Da hat ihr niemand dabei geholfen. Ganz im Gegenteil. Sie musste sicher gewaltige Hindernisse auf ihrem Weg überwinden. Das hat sie alles mit Bravour gemacht.
Jetzt ist sie seit langen Jahren Sprecherin des Excellenzcluster RESOLV.
Wie ihr hört, haben wir heute ganz besondere Gäste. Ich begrüße euch zur zweiten Folge mit Professor Martina Havenit Neven, Sprecherin des Excellenzclusters RESOLV und Professor Elmar Weiler, der ehemalige Rektor der Ruhr-Universität. Mein Name ist Sven-Daniel Gettys.
Herzlich willkommen, Frau Havenith. Erzählen Sie mal, wie Sie beide sich kennengelernt haben.
Ich habe Herrn Elmar Weiler kennengelernt, da war ich Dekanin für die Fakultät für Chemie. Er war Prorektor für Struktur, und es ging um auch damals schon um das Thema Kürzungen, wo ich dann für meine Fakultät gekämpft habe und vorgestellt habe, wie wir eine Chance haben müssen, um weiterzumachen. Aber noch viel mehr habe ich ihn kennengelernt, als ich dabei war eigentlich die Uni zu verlassen. Also, ich hatte mehrere Rufe und Herr Weiler hat mich dann immer in sein Büro geholt und hat gesagt, es geht doch gar nicht, dass Sie gehen und was können wir anders machen? Es ging damals eben um das Thema Dual Career, also kann man ein Ehepaar an eine Universität berufen. Das war so der erste Punkt, wo wir uns begegnet sind, wo die Amerikaner direkt gesagt haben, sie bieten zwei Professorenstellen und ich dachte, das ist überhaupt nicht möglich in Deutschland, und Herr Weiler sagte, ich bin es jetzt leid, ich mache jetzt auch das, was die Amerikaner machen.
Und das zweite Mal war wieder, wo ich sagte, na ja, dieses Themen, die sie ja haben, es gab zwei Themen, Material und Protein. Das waren die Themen von 2007 von der ersten Bewerbung. Da habe ich gesagt, da da kann ich nicht mitmachen, also das ist so nicht meins. Und ich bin jetzt angefragt worden von der anderen Universität und dann ist ja auch okay, wenn ich dann gehe. Und dann hat er den Satz zu mir gesagt, er hat gesagt, wenn die Menschen nicht zu den Strukturen passen, kann man auch Strukturen ändern, nicht nur Menschen. Und das war der Startschuss für Solvation Science. Er sagte, denken Sie sich was aus, suchen Sie sich Mitstreiter und machen Sie das einfach. Ich war vollkommen überrascht und das hat auch quasi wieder die Denkrichtung vollkommen verändert.
Das ist schon fast der Pfad dann zu dem späteren Cluster hin, aber Sie haben also sozusagen wirklich immer zurückgerufen. Es kam der Ruf des Abenteuers und dann haben Sie gesagt, das Abenteuer kann auch hier stattfinden, nämlich genau im Ruhrgebiet.
Ja, ich war von den Grundlagen, die die Universität bieten kann, überzeugt, aber wir müssen und mussten und werden das auch immer wieder müssen flexibel genug sein. Wir sind für die Menschen da und nicht die Strukturen für die Menschen. Und das ist, glaube ich, genau der Punkt, wo man die Dinge vollkommen anders machen kann, als man vielleicht auch erwarten würde. Es gibt ja so Voreinstellungen, wie Universitäten funktionieren. Man kann da subversiv mit umgehen und das hat durchaus gewaltige positive Effekte.
Und es war auch so der Unterschied, ob man das von oben steuert, was passiert, oder ob man sagt, man macht Bottom up. Entwickeln Sie Ideen, suchen Sie sich eine Mannschaft und versuchen Sie andere zu überzeugen. Und das war wirklich, ich kann sagen, dieses Thema Solvation Science, was dann das Thema des Forschungsbaus und des Clusters wurde, das ist so auf einer Zugfahrt an zwei Tagen entstanden.
Ich möchte vielleicht noch mal auf dem Standort Ruhrgebiet zu sprechen kommen, bevor wir uns in diese Strukturen begeben. Das sind ja, wenn man jetzt Dortmund und Bochum, aber auch Duisburg und Essen damals noch getrennt nimmt, ganz spezielle Orte gewesen, die lange auch davon profitiert haben, dass sie stark subventioniert wurden als sogenannte Arbeiteruniversitäten im Ruhrpott. Und dann kam plötzlich eine große Wende in der Finanzierung von Hochschulen und man hat gesagt, so, da muss mehr Wettbewerb rein und das hat plötzlich alles in Bewegung gebracht. Herr Weiler, Sie waren ja damals sozusagen nicht nur dann Rektor der der Ruhr-Universität, sondern auch vorher schon bei der DFG sozusagen mit dabei, als wahrscheinlich diese Ideen entwickelt wurden. Was ist damals eigentlich passiert kurz nach der Jahrtausendwende, dass man gesagt hat, da muss jetzt tatsächlich so etwas wie eine Exzellenzinitiative her, obwohl dieser Begriff ja auch immer schon unterstritten war, weil er was elitäres hatte und so weiter. Aber vielleicht einmal ganz kurz in der Nutshell, was ist damals passiert?
Ich glaube das Bewusstsein, dass die Universitäten in der Nachkriegszeit nicht wieder sklerotisieren durften. Die Gefahr war einfach da. Man ist ja mit der Ruhr-Universität eigentlich auf eine ganz besondere Art und Weise in Deutschland mit der ersten Neugründung gestartet und hat gesagt, da wollen wir im Grunde keine alten deutschen traditionellen Strukturen und hat sich nach dem amerikanischen System der Department University umgeschaut. Das war auch damals die Empfehlung der Vorläufer-Struktur dessen, was man heute Wissenschaftsrat nennt. Und hat dann diese Universität auch so aufgebaut, eine Universität der offenen Türen, flache Hierarchien, gar keine Fakultäten, sondern disziplinär geschnittene Departments. Was wir heute Fakultäten nennen, ist ja nur eine Umbenennung einer Struktur, die eigentlich keine Fakultät im traditionellen humorischen Sinne ist, sondern Department. Und insofern war die Ruhr-Universität da durchaus Vorreiter auch in der Republik. Aber wie gesagt, man man hatte, glaube ich, schon den Eindruck, die deutschen Universitäten, die richten sich gemütlich ein und dann passiert dann nicht mehr viel und deswegen haben sich die Geldgeber im Bund und Land mit der DFG zusammengetan, Wissenschaftsrat natürlich auch und haben überlegt, wie kriegen wir das System wieder in Bewegung gesetzt? Und das war eigentlich dann der Beginn der Exzellenzinitiative. Wir starten einen Wettbewerb. Herr Winacker, der damalige DFG-Präsident, der hat gesagt, also was wir hier eigentlich wollen, ist freies Malen, nicht malen nach Zahlen, sondern ihr malt die Bilder, wie ihr sie braucht. Das ist natürlich im Lauf der Exzellenzinitiative doch wieder bisschen stärker ritualisiert gekommen, aber immerhin der Start war dann so. Als das losging, da hatte ich von meiner Universität aus so den Eindruck, die ist eigentlich offen dafür, so etwas zu machen. Und ich habe das als Chance gesehen und wir haben dann auch in der Universität klar gemacht, wir machen da mit, wir zeigen, was wir können. Wir sind dann nicht die geborenen Sieger. Aber wir wollen wissen, wo wir stehen und das kriegen wir nur raus, wenn wir in einem solchen Wettbewerb mitmachen. Gut, da ging es in dem Sinne nur um Forschung damals reineweg auch gar nicht um irgendwelche Nebenthemen. Aber das war ja wichtig genug und ich denke wir haben uns dann da so langsam reingewühlt in dieses ganze Excellenzgeschehen und die Universität hat eigentlich gezeigt, dass sie extrem flexibel und innovativ und eben kein bisschen sklerotisiert mit diesem Thema umgeht. Wir haben ziemlich gute Anträge zusammen bekommen. Wir haben auch gleich in der ersten Runde mit der Research School ein Modell gefördert bekommen, das in Deutschland ...
....neben München einzigartig war, ...
... neben München einzigartig war und vor allen Dingen aber auch in der weiteren Entwicklung gleich nach 6 Jahren Förderung als Institution der Universität fix und fest gegründet wurde und bis heute nicht nur besteht, sondern immer weiterentwickelt worden ist und das gibt es inzwischen an vielen Universitäten, aber nach dem Modell, das wir ursprünglich aufgebaut.
Bei den Cluster ist es so, dass sie sich überlegen müssen, wenn Sie ein Thema suchen, das war ja suchen Sie sich ein Thema, suchen Sie sich Leute, dass sie sich anschauen müssen, wo sind wir die besten in Deutschland? Also, das war so der Hintergrund. Also, nicht ein Thema. Damals war das Thema, ich nenne es mal Femto-Nano-Bio, sozusagen in der Chemie. Das waren die Themen, die jeder hatte zu dieser Zeit und ich habe bewusst gesagt, wir brauchen ein anderes Thema. Wir müssen anders sein, aber da müssen wir die besten sein in Deutschland. Und als ich überlegt habe, kam eben dieses Thema Solvatation. Was bedeutet das? Also, wir haben ja - makroskopisch ist es so, dass die Chemiker schon immer wussten, dass bei der Wahl eines Lösungsmittel, ob sie das eine nehmen oder das andere, dass da ganz verschiedene Reaktionen, Faktor 1000 besser sein können als andere. Lösungsmittel sind aber auch - Wasser ist das häufigste Lösungsmittel - in allen biologischen Prozessen, also auch in Ihnen und steuert da in den Zellen. Und das war etwas, das wusste man, aber man kann so sagen, man sprach nicht darüber, man sprach über die Protagonisten, also die eigentlichen Reaktanden in der Biologie, die Proteine. Der Rest war so Hintergrund, da ist das so wie in Cannes, wenn die Schauspieler da auf den roten Teppich gehen und dann gibt's die Menge, die sich teilt und die applaudiert und so. Die waren nicht im Fokus. Aber wir hatten hervorragende Theorie. Wir hatten Synthetiker, die sehr originell diese Lösungsmittelsteuerung einsetzen. Wir hatten das bis zu den Ingenieuren und vor allen Dingen war es eine Zeit, wo ich gesagt habe, wir können jetzt also in den Experimenten uns einzelne, wir sind mikroskopisch geworden, wir können uns einzelne Lösungsmittel Moleküle anschauen. In der Theorie konnte man früher so zwei Wassermoleküle maximal mitnehmen. Zu dem Zeitpunkt ging es los, dass man 100 mitnehmen könnte und dann war so die Idee, jetzt ist so ein Zeitpunkt, um was ganz Neues zu machen. Wir können mikroskopisch auf einmal sehen, nicht nur sagen, es ist so dicht oder es hat die Temperatur. Nein, wir sehen den Vorgang live mit unseren Instrumenten, und die Theorie kann eben auch realistische Szenarien berechnen. Und das war so der Ausgangspunkt, wo ich sagte, dieses Thema hat noch niemand besetzt. Wir haben super Forscher auf diesem Gebiet und das war so der Ausgangspunkt, wo ich dann in wenn Sie die ominöse Zugfahrt ansprechen da dachte das müssen wir jetzt machen, dieses Feld besetzen jetzt wir hier.
Ja, jetzt hätte man ja klassisch damals auch schon, also vor der Exzellenzinitiative, über eine Forschergruppe im Kleinsten oder über einen ein Sonderforschungsbereich machen können. Das klingt jetzt aber nach viel mehr. Das heißt, jetzt entsteht was völlig Neues im Laufe des Prozesses, nämlich die sogenannten Cluster oder die Clusterforschung. Dafür haben wir einen kleinen Einspieler, liebe Hörer, damit ihr einmal sozusagen abgedatet werden, was denn genauso ein Cluster ist.
Stellen Sie sich vor, die klügsten Köpfe aus verschiedenen Fachgebieten arbeiten zusammen, um die großen Fragen unserer Zeit zu beantworten. Genau das passiert in Exzellenzclustern. Diese Verbünde von Forschenden werden in der Exzellenzstrategie von Bund und Ländern gefördert. Dabei geht es nicht nur um Geld, sondern auch um die Chance, interdisziplinäre Projekte umzusetzen und weltweit zu kooperieren.
Welche Exzellenzcluster gibt es im Ruhr Innovation Lab? 2012 startete mit RESOLV kurz für Ruhr Explores Solvation das erste Exzellenzcluster der Ruhruniversität Bochum. 2019 gab es im Bochum dann gleich doppelt Grund zur Freude. Die Förderung für RESOLV, das sich mit Lösungsmittelchemie beschäftigt, wurde verlängert. Zudem wurde ein neues Cluster im Bereich IT Sicherheitsforschung bewilligt. Unter dem Namen CASA, kurz für Cybersicherheit im Zeitalter Großskaliger Angreifer, arbeiten Forschende daran, den Herausforderung im digitalen Raum und darüber hinaus zu begegnen. Beide Bochum Cluster gehen 2026 in die Verlängerung und es kommt ein weiteres aus Dortmund hinzu. Color Meets Flavor aus dem Bereich der Teilchenphysik. Damit hat das Ruhr Innovation Lab insgesamt drei Excellenzcluster unter seinem Dach. Ab Januar fließen über 7 Jahre hinweg jährlich Fördermittel in Millionenhöhe in diese drei zukunftsweisenden Projekte.
Jetzt in ihrem speziellen Cluster, da wollen wir natürlich so ein bisschen erfahren, wie eigentlich diese völlig neues Format Cluster eigentlich entsteht, wie man eigentlich auf die Idee kommt, so eine großes Konzept zu entwickeln. Das ist ja nichts, was man eigentlich normalerweise am Schreibtisch irgendwie findet, sondern das ist ja Teamarbeit, da hat man wahrscheinlich viele viele Menschen beteiligt und dann natürlich, wie man sowas vor allen Dingen auf die Straße bringt. Also von der Idee wirklich es schafft am Ende des Tages so eine Infrastruktur einzurichten, die bedeutet viele Leute heranzuziehen, viele Strukturen auch an der Universität zu schaffen. Vielleicht starten wir mal mit dem Beginn. Also jetzt hat man diese Möglichkeit so eine ganz neue Förderung zu bekommen, die über einen SFB hinausgeht. Das heißt viel mehr Möglichkeiten schafft, viel größer ist.
Ich glaube, das Besondere an den Clustern ist, ich war ja auch früher in SFB und Forschergruppen, aber die Förderungsschiene ist eine völlig andere. Weil Sie eben auch Strukturentwicklung machen. Sie können eben auch frei Malen. Wie möchten Sie diese Förderung einsetzen? En welche Strukturen, wie machen Sie Nachwuchsförderung, wie machen Sie Förderung von Frauen in den Naturenschaften? Wie machen wir Public Outreach? Es ist sehr flexibel. Es ist komplett dem Management überlassen, das zu machen. Der Ansatz selber ist so gewesen, dass wir eine Idee hatten. Wir hatten eine Vision, wir waren zu dritt, kann ich sagen, haben das gestaltet und haben gesagt, wir schauen mal, wie groß es ist. Und haben Leute angesprochen, die eben in den verschiedensten Institutionen einfach sagen, wir sind begeistert, das ist jetzt genau dieser Punkt, um dieses Thema zu besetzen. Das war bei drei Max-Planck-Instituten so, wo wir zu Besuch waren, das war an der Universität so. Aber als Clustersprecherin müssen Sie natürlich auch Steuerung machen in dem ganzen. Und das war etwas, wo ich wirklich erstmal so vier Tage in so einem Kurs war, auch, um mir zu überlegen, wie muss ich das Ganze steuern und eigentlich muss ich so steuern, dass ich Belohnung mache. Ich bin selber auch Mutter. Ich weiß, man kann besser mit Belohnungsteuern als mit Bestrafung.
Das gilt auch für die Erwachsenenbildung.
So, also welche Belohnungsmechanismen machen wir neben so einer Grundfinanzierung von Forschungsstellen um eben zu schauen, dass wir mehr zusammenarbeiten, dass wir neue Themen besetzen, dass wir auch High Risk Themen besetzen können, aber dass wir auch den besten Nachwuchs ausbilden, dass wir ihm die besten Chancen geben, weil nur so können wir den besten Nachwuch zu uns holen und dass wir auch den Studierenden, also den Doktoranden, das ist ja im Cluster ab Promotionsstudium Chancen geben, die sie sonst nicht hätten, nämlich bezahlte Konferenzen, bezahlte Auslandsaufenthalte, zusätzliches Coaching, zusätzliche Organisation von Summer Schools. Wie kann ich Möglichkeiten schaffen für alle? Weil das ist das, was hinterher auch mit begutachtet wird. Also es geht um die Forschung, ob Sie wirklich Trendsetter gewesen sind von dem neuen Forschungsthema und ob Sie auch es geschafft haben, ein Team zusammenzubringen, was mehr ist als die Summe Ihrer Teile.
Das heißt, die die Idee die Sie gesponnen haben, war gar nicht nur auf den wissenschaftlichen Outcome gerichtet, sondern also das, was man tatsächlich erforschen kann, sondern viel mehr auch auf die Strukturen von Forschung insgesamt. Also ein viel größeres Bild, wenn ich das richtig verstehe.
Genau, weil Sie können vielleicht kann ich mal einzelne Beispiele nehmen, das sind für die Doktoranten, dass ich gesagt hab, die bekommen die Möglichkeit frei drei Monate ins Ausland zu gehen und mal an unserer Partnerunis UC Berkley, Yale und ETH mitzuforschen für 3 Monate. Es ist aber auch, es entwickelt sich weiter. Ich kann Ihnen jetzt sagen, wir haben sehr viele internationale Studierende, die jetzt gesagt haben, ich kenne Internationalisierung, ich komme selber aus dem Ausland. Ich würde mal gern die deutsche Industrie kennenlernen und wir werden jetzt im neuen Cluster ihnen ermöglichen während der Promotion 3 Monate in der Industrie zu arbeiten und haben auch Events, wo wir die Industrie zu uns einladen, Kaminabende machen, wo sie da in Kontakt kommen mit der Industrie. Wir haben auch die Möglichkeit, was auch nur mit einem Cluster geht, weil es eben frei das Management ist, frei Maßnahmen zu ergreifen. Wir unterstützen Frauen Wissenschaftlerinnen, die schwanger werden, weil gerade in der Chemie bedeutet Schwangerschaft, dass sie aus dem Labor raus müssen. Traditionell wird es bedeuten, die Doktorandin verliert ihre Doktorarbeit, weil sie nicht mehr im Labor arbeiten darf. Postdoc hat Schwierigkeiten, darf nicht mehr ins Labor. Junge Professorinnen sind unter besonderem Druck in dieser Zeit. Deswegen bekommen alle aus den Clustergeldern eine Hilfsperson, Hilfe, Unterstützungsmaßnahmen, was für die Doktorandin bedeutet, sie bekommt eine studentische Hilfskraft finanziert. Also nicht in anderen Doktoranden, weil der würde ja sonst in Konkurrenz treten, sondern sie sagt dieser Hilfskraft, was er genau im Labor da machen muss, wo sie nicht mehr arbeiten kann. Aber sie macht die Planung, sie macht die Auswertung, sie kann das für ihre Doktorarbeit behalten. Für junge Professoren, die bekommen 2 Jahre einen Postdoc zusätzlich in dem Cluster, um diese etwas schwierigere Phase zu unterstützen. Und es ist dann sowohl eine Chance für den zusätzlichen Postdoc als auch für die Professorin, die dieses Labor am Laufen halten. Und das hat uns auch, muss ich sagen, in Vorteil gebracht bei der Berufung von höchstqualifizierten jungen Frauen, die hinterher alle Preise gewonnen haben.
Diese Idee, dass man auch nicht mehr, sage ich mal, beichten muss, dass man schwanger ist, sondern dass man damit zusätzliche Mittel erhält. Und wir auch viele Vorbilder jetzt haben, die sagen, ja, wir können es schaffen. Und vielleicht kann man auch noch zusätzlich sagen, es ist ja nicht nur so, dass sie Unterstützung haben, sondern sie erlernen, sie bekommen Führungserfahrung. Also indem ich eben das so designen muss für diesen Studierenden, erlerne ich noch eine weitere Kompetenz.
Inwiefern konnten Sie davon profitieren? Dass es im Prinzip schon so ein so ein Geist der Exzellenz in Anführungstrichen gab durch die Schritte vorher, bevor es dann 2012 losging mit RESOLV. Ich kann Ihnen sagen, also in Resolve haben wir jetzt 150 Doktoranden, die im Ausland waren 3 Monate. Das ist die Bilanz. Und wir haben aber auch 180 Incomings, also auch 180, die bei uns hingekommen sind zu den Summerschools, zu den Ausbildungsprogrammen. Das heißt, wir haben auch Programme entwickelt für International Studierende, die 3 Monate mal schnuppern möchten und haben die Erfahrung gemacht, dass 50% davon wiederkommen.
Das ist interessant. Ja, weil das natürlich ein wichtiger Aspekt gerade in der jetzigen Zeit ist, nämlich der Versuch eben internationale Studierende oder auch Wissenschaftlerin nicht nur zu gewinnen für eine gewisse Zeit, sondern im besten Fall - da kommt Stichwort Industrie auch wieder rein und auch natürlich die Forschungslandschaft - die auch hier zu halten und nicht auszubilden und dann sofort wieder an den Weltmarkt zu verlieren, sondern sozusagen auch zu begeistern für eine Region und ein ja für ein sozusagen ein Innovation Lab. Da sind wir beim Stichwort.
Also was diese diese gemeinsame Entwicklung dieser Konzepte anbetrifft, das das war glaube ich auch im Ergebnis dann dieses Bewusstsein, was mit Universität eigentlich heute möglich ist, wenn man alte Strukturen oder alte Verfahrensweisen, alte Denkweisen aufbricht und dass Universität sowas sein kann wie eine wirklich eng verbundene Gemeinschaft, die sich umeinander kümmert, wo man nicht nach irgendwelchen vorgegebenen Regeln arbeitet, sondern schaut, was brauchen die Menschen. Der Qualitätsanspruch ist immer oben an. Ohne geht es gar nicht, ging es auch nie. Aber dann zu sagen, das allein reicht gar nicht, was brauchen wir noch? Und das hat, glaube ich, in diesen Diskussionen sehr viel auf den Weg gebracht, dass bis heute die Universität stark verändert hat, wenn man vergleicht, wie sie vielleicht so 2004 2003, 2002 war. Und das ist natürlich eine saubere gute Basis auch für die Zukunft. Das heißt nicht, dass man da jetzt stehen bleiben soll, man muss das immer weiterentwickeln. Aber das waren das war ein sehr spannender Prozess das auszutüftern, den jungen Menschen Verantwortung übergeben und Vertrauen entgegenbringen. Das hat, glaube ich, die Research School gemacht, das macht das Cluster und das waren Dinge, die in der Universität - ist ja mehr so eine höhere Lehranstalt gewesen früher - hat viel geändert.
Ja, also wir haben auch ein eigenes Early Career Research Board, die auch ein eigenes Budget hat und darüber entscheiden kann. Also sie laden auch ein die Leute, die für sie interessant sind zu Vorträgen zur Summerschool. Die Summerschool wird komplett von Ihnen gestaltet und wir stellen nur das Geld dafür und die Organisation mit dem Office. Also, sie müssen dann nicht organisatorisch arbeiten, sondern nur inhaltlich. Und da stellt sich eben raus, das sind auch Möglichkeiten. Es sind oft die Leute, wo sie hinter als Postdocs gehen oder als Berater oder die die Ihnen weiterhelfen. Sie werden extrem sichtbar. Und vielleicht auch noch mal eine Zahl. Also, wir hatten bisher 31 Nachwuchsgruppenleiter im Cluster und 29 davon haben jetzt Professuren.
Das ist eine beeindruckende Zahl.
Ja, besser geht's gar nicht.
Was eben zeigt quasi wie sichtbar welche Möglichkeiten sie gehabt haben.
So ein Karrieresprung weit was ist das ist halt unabhängig jetzt von dem wissenschaftlichen Ergebnissen hat tatsächlich auch für die für die für die Menschen unglaublich ja ein Sprungbrett sein kann in so einem Verbund arbeiten zu dürfen.
Ja, und damit breitet sich ja auch letztlich das große Thema von RESOLV über die ganze Erde aus mit den Menschen, die das mitnehmen und das auch in ihren entsprechenden Universitäten dann weiterentwickeln. Das war ja dann auch so hatte ich jedenfalls Martina Havenith von Anfang an immer verstanden, zu sagen, wenn wir Solvation Science machen, dann etablieren wir ein neues Forschungsgebiet, ein Wissenschaftsgebiet. Das wird vielleicht später mal eigene Lehrbücher geben. Das ist alles jetzt nicht vorhanden. Das ist reine Empirie, was da gemacht wird und wir wollen verstehen, warum etwas passiert und das auf molekularer und atomarer Ebene. Und das ist ja ganz gut und schön, wenn man das an einem Ort macht, aber damit es richtig zum Schwung kommt, ist es auch wichtig, dass man das Thema exportiert. Und das machen macht man ja nur über Menschen, die diesem Thema gewogen sind und verbunden bleiben. Und ich denke, das ist die Leistung, die RESOLV erbringt und eigentlich auch jedes Cluster irgendwie, dass das gut funktioniert die weit über die ursprüngliche Intention ein Wissenschaftszentrum aufzubrauchen hinausgeht.
Das sind also zwei Punkte, an die ich direkt anknüpfen möchte, die ich nämlich total spannend finde, und zwar eigentlich von ihrem Lebenslauf, Frau Havenith, noch mal ausgehend, und zwar Sie kommen ja quasi über die Uni Bonn und dann verschiedene Stationen weltweit, Berkley um nur eine zu nennen, dann ins Ruhrgebiet und bauen hier etwas auf, aber als Forscherin. Jetzt werden Sie natürlich zunehmend Forscher, also Forschungsmanagerin, also das heißt, Sie bauen eine Struktur auf. Einerseits, inwiefern bleibt da für Sie noch Raum auch zur Forschung? Sind Sie noch da aktiv? Das würde mich interessieren, und dann natürlich so ein bisschen die Perspektive, weil das beginnt zwar jetzt in Bochum als Idee, aber wird dann sozusagen zu einem Ruhrgebietsprojekt. Wir haben ja auch jetzt in der letzten RESOLVphase eben nicht nur die Ruhruni, sondern eben auch die TU mit dabei. Und Sie sind, das haben wir noch gar nicht erwähnt, zusätzlich auch Universitätsallianz-Professorin. Also auch das kommt noch dazu. Das heißt, sie sind tatsächlich über den Ort Ruhrgebiet hinaus sozusagen für eine ganze Region jetzt ja Lehrende. Also vielleicht können Sie uns noch mal mal ein bisschen über diese Reise mitnehmen von der Forschung in das Management und dann auch so ein bisschen in die Erweiterung des Raumes.
Ich glaube, ich habe ja einen ganz untypischen Lebenslauf, indem ich im nach dem Diplom ein Jahr nach Berkeley gegangen bin. auch damals gar nicht mit der Intention, Professorin zu werden. Das war mehr, glaube ich, Abenteuerlust, ich komme aus euben ganz kleinen Dorf und Bonn war eben schon groß, aber ich wollte noch mehr in die Welt hinaus. Und habe da eigentlich in Berkeley diesen Spaß an der Wissenschaft, den Enthusiasmus gelernt. Und vielleicht auch noch mal natürlich in meiner Rolle als Frau. Ich kannte keine weibliche Professorin. So eine in der Chemie, aber in der Physik gar keine. Also es war überhaupt nicht dran zu denken, Professorin zu werden in der damaligen Zeit. Aber dann war ich in Berkeley und bei dieser Mentalität war es so, dass sie einem diese Lust an Wissenschaft vermittelt haben, aber auch dieses mach doch einfach. Mach doch einfach. Also so, sie haben mich gefragt, warum willst du eigentlich nicht Professorin werden? Also, wir drehen mal die Frage rum. Und als ich zurückkam, wollte ich das weitermachen. Dann habe ich selber, ich hatte ein Stipendium, deswegen war ich immer sehr frei zu gehen, wo hin ich gehen wollte. Habe während meiner Promotion dann noch mal bin ich einfach nach Nimwegen gefahren und habe gefragt, ob ich ihr Labor benutzen darf. Und die haben auch wirklich mich ernst genommen, haben mit mir geredet, obwohl ich Doktorandin war, haben mit mir diskutiert und mir das eingeräumt und das waren eigentlich so Besonderheiten, aber ich glaube, ich habe mich immer auch so ein bisschen verstanden als die diese Underdog-Perspektive. Ich bin irgendwo hergekommen, wo es nicht selbstverständlich war und deswegen vielleicht auch die Lust da dran Forschungsmanagement neue Strukturen zu schaffen. Ich sage, ja, für mich haben auch Leute etwas geschaffen, weil 100 Jahre davor hätte gar keine Frau studieren dürfen und ich muss jetzt auch neue Strukturen schaffen, so ein Stück weit in der Verantwortung und schauen, wie können wir freier miteinander kommunizieren, auch mehr ernst nehmen. Also, ich habe das amerikanische, das holländische und das deutsche System kennengelernt und wie können wir vielleicht das Beste von diesem System vereinen? Also, es gab in jedem etwas, was ich gut fand und etwas, was ich vielleicht weniger gut fand. Und die Möglichkeit, das frei zu planen, war natürlich mit dem Cluster. Jetzt hat man die Möglichkeit, es wird ein ganz neues Management-Konzept gefragt und das war auch der Grund, warum wir beim ersten Mal gewonnen haben, kann ich sagen, 2012. Ja, weil es war so, Sie sind immer in dieser Endauswahl haben alle Superwissenschaftler, super Publikation, die das nicht haben, die die sind nicht in der Endrunde. Wir sind angetreten, kann ich vielleicht sagen, gegen den damaligen Vizepräsidenten der deutschen Forschungsgemeinschaft und noch gegen Mainzer, die auch sehr viel bekannter waren, aber die Gutachter haben hinterher gesagt, you dared to much beyond what the others proposed. Und das war der Grund, warum wir den Zuschlag bekommen haben. Und vielleicht auch in dem Bild, als wir diese Mannschaft geformt haben, weil es ist eine Mannschaft, habe ich jedem gesagt, wisst ihr, das war immer schon so, dass Bayern hatte die Stars, die teuren und ich gesagt, gut, die anderen haben die Stars, aber wir werden mehr ein Team sein wie die anderen. Wir werden mehr rennen und wir werden uns kreative Ideen ausdenken und dann haben wir auch eine Chance zu gewinnen. Und das hat funktioniert. Also wir waren wirklich selber, kann ich sagen, von unserem Erfolg erstaunt und überrascht. Das erste Mal.
Ja, das war jetzt Bochum, aber jetzt kommen plötzlich der wird der Raum erweitert. Das ist ja sozusagen noch komplexer wahrscheinlich zu managen als Forschungsmanagerin oder wird's einfach, weil man mehr Unterstützung in den einzelnen Standorten hat?
Man hat mehr Unterstützung, also wenn dann quasi es an einer Stelle schwieriger ist, dann hat man mehr Möglichkeiten, kann ich sagen. Wir haben ja auch die Max Planck Institute, die mitmachen und Geld einzahlen in das Cluster, weil sie von der Idee überzeugt waren von Anfang an. Aber es hängt an den Personen. Also, ich habe in Dortmund dann eben auch Personen. Ich kannte persönlich damals MetinTolan, der mit mir im Vorstand der deutschen physikalischen Gesellschaft war, weswegen wir auch wieder mit dem Zug gemeinsam immer gefahren sind. Ja, und jetzt muss ich sagen, habe ich ist es Gabi Sadowski, also meine Kollegin, Co-Sprecherein, mit der ich ein wunderbares Vertrauensverhältnis habe und es liegt an den Personen. Sie können sowohl wissenschaftlich als auch im Forschungsmanagement nur erfolgreich sein, ist meine Erfahrung, in der Kooperation, wenn Sie sich auch persönlich hundertprozentig vertrauensvoll aufeinander verlassen können. Und das müssen sie aufbauen und jeder muss wie wie sagen wir immer, jeder muss sein Ego ein Stück weit draußen vor der Tür stehen lassen.
Ganz interessanter Punkt, weil das natürlich ganz neue Fähigkeiten, die jemand mitbringen muss, der in der Forschung in so einem Spitzenamt ist, als vielleicht früher, wo es wirklich um die besten Publikationen, die meisten Preise geht, sondern hier geht's plötzlich um ganz andere Talente und Fähigkeiten.
Es geht um beides, also sozusagen, sie brauchen diese Preise, sonst kommen Sie eben nicht in die letzte Stufe. Aber ein Cluster bekommt nur dann Geld, wenn sich die Gutachter sicher sind, dass es nicht nur eine Beutegemeinschaft ist. Und ich glaube so der wichtigste Satz in dem Gutachten der Bewilligung war für mich auch, dass die Sachen die Gutachter haben, Sie haben sich etwas sehr ambitioniertes vorgenommen, aber wir sind uns sicher, dass Sie es schaffen werden, weil man merkt Ihnen an, dass dieses ganze Team seit langem mit großer Freude und Begeisterung miteinander kooperiert.
Das ist schon fast ein fantastisches Schlusswort. Ich werde vielleicht eine kleine Frage noch zum Abschluss stellen. Ich habe jetzt jüngere Töchter. Ihre Töchter sind ja schon sozusagen im Studium erfolgreich gewesen. Wo sehen Sie vielleicht den Weg in 5, 6 Jahren für junge Frauen, junge Wissenschaftlerinnen, was was erwartet die für ein Umfeld, wo Sie vielleicht sogar mitgewirkt haben, das einzurichten? Also was hoffen Sie sich für die nächsten Jahre an Entwicklung in diesem Bereich?
Also, es hat sich etwas getan gegenüber dem, als ich angefangen habe. Also, ich habe sehr viele besondere, ich sag mal, besondere Kommentare abbekommen in einer damaligen Zeit. Das eine ist, dass man sich nie entmutigen lassen sollte, und wenn es einmal nicht funktioniert, dann muss man den Umweg nehmen. Man sollte aber auch nicht versuchen gegen die härteste Wand zu laufen. Das heißt, man sollte sich sein Umfeld anschauen. Wo werde ich gefördert? Wo erhalte ich diese Förderung? Und das war für mich auch der Grund, nachdem ich die Gespräche mit Elmar Weiler hatte und er diese Möglichkeiten gemacht hat, dann war das ein Ort, der mehr Möglichkeiten geboten hat als, ich glaube, ich habe fünf Rufe bekommen, als die anderen Orte, an denen es das gab. Also wähle deine Umgebung, wähle die, von denen du abhängig bist, sehr sorgfältig, und nimm die Chancen wahr und zweifle nicht an dir. Also oft sehe ich so bei jungen Frauen, die sagen: "Ah, ich weiß nicht, ob ich schon soweit bin und ob ich das wirklich kann. Und dann lach ich immer und sag, mach es einfach, probier es einfach, weil wenn es nicht funktioniert beim ersten Mal, und auch beim ersten Mal sind mir viele Dinge nicht gelungen, dann klappt's vielleicht beim dritten Mal, aber du hast nichts verloren. Gegenüber vorher. Ich glaube, das sind so das hauptsächliche und immer optimistisch bleiben, wie sagte mein Kollege, positive thiniking always wins.
Ich darf mich ganz herzlich bedanken, Frau Havenith und Herr Weiler für dieses sehr kurzweilige Gespräch.
Herzlich gern, es war eine Freude.
Und einen guten ja einen guten Weg weiterhin.
Danke schön.
Vielen Dank.
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